Nach meinen ersten Abenteuern, finde ich heute endlich das erste Mal Zeit Euch von meinem ersten Wochenende in Kapstadt zu erzählen.
Einen besseren Start hätte ich hier gar nicht erleben können. Nach meiner Ankunft Donnerstag war ich zunächst einmal völligst erledigt. Die 11 Stunden Flug habe ich kein Auge zugemacht. Um 7 morgens nachdem mich Christel – die Haus.Mama – empfangen hat, bin ich zunächst einmal in einen Tiefschlaf gefallen, der bis ca. halb 12 angehalten hat. Danach war zunächst einmal Umgebung erkunden angesagt! Das Haus besteht aus einem großen Zimmer, indem ich hause
drei Einzel, bzw. Doppelzimmer und zwei Bäder plus Gäste-WC. Wohnzimmer und Küche sind mit einer Durchreiche verbunden, von der es auf die Veranda zum Garten geht. Für die heißen Tage haben wir einen Pool. Der wird wohl aber noch einen bzw. zwei Monate warten müssen. Den Steingrill haben wir (Mitbewohner) aber schon fest in unsere Planung der nächsten Wochen mit aufgenommen. Internet steht leider nicht wie erwartet pauschal zu Verfügung. Haben im Haus einen Hotspot (das ist hier überall so; bezahlt wird nach MB – musste jetzt 550MB für 400 Rand –ca. 35€- kaufen.) Glücklicherweise gibt es hier in der Nähe eine Zentrum, indem es viele Cafés gibt, in denen man gegen Verzehr um sonst surfen kann.
Zurzeit gibt es noch drei bzw. vier Mitbewohner hier. Idiotischer Weise alle deutsch, wobei die Hausmama “Christel” trotz der langen Zeit die Sie schon hier ist, ein sehr deutsches Englisch spricht; sich ihr Deutsch aber unglücklicherweise auch sehr verenglischt hat
Christel wohnt auch hier, sie hält das Haus in Ordnung und passt auf das wir nichts anstellen
Habe heute von Ihr Abendessen bekommen, da ich erst so spät vom Tauchen gekommen bin. Ansonsten hat es hier noch drei andere Kerle. Einen habe ich noch gar nicht gesehen. Das ist Paul; er ist derzeit in J-Bay und schaut sich den Contest (=Surfwettbewerb) an. Wäre auch gerne da, muss aber arbeiten morgen. Tolga ist ein Deutsch-Türke, ich glaube der läuft mir aber immer nur breit über den Weg
Er hat hier ein Praktikum in einem Architekturbüro und bekommt auch richtig viel Kohle – R8000 (ca. 650€) – dafür muss er aber auch öfters Mal zwölf Stunden arbeiten. Mit Philip, den seht Ihr unten auf dem Bild, war ich eigentlich am meisten unterwegs. Er ist über World of Exchange hier, und macht ein Praktikum für sein Soziologiestudium. Er fährt hier in die Townships und macht Jugendarbeit. Unter anderem geht er jeden Donnerstag mit den Kids in Muizenberg surfen. Mit ihm und seiner Clique, die auch alle mit World of Exchange hier sind, war ich den Rest meiner Zeit unterwegs…




